Hallo Apple!

Anstatt immer weiter iOS-Features in Mac OS X zu integrieren, die dort maximal den 11-13 Zoll MacBook Air-Nutzern etwas nützen, könntet ihr doch mal wieder ein wenig Nützliches in das „fortschrittlichste Computer-Betriebsystem“ bringen.

Dass Programme, die prinzipbedingt nicht in Sandboxes laufen können und ausnahmsweise vielleicht auch ein paar Kernel-Extensions setzen müssen, nach meinem Passwort fragen und damit über sudo quasi alles tun können ist vielleicht einfach – aber sicher nicht sicher. Und dass ich um diesen Umstand wissen muss, um meine sudoers-Datei dahingehend abändern zu können, zeigt zwar, dass Mac OS X ein super unixoides System ist, bei dem vieles aus der Linux-Welt funktioniert, macht es aber für den 08/15-User nicht besser.

Und was mir eben gerade noch spontan aus dem Kopf fiel: Warum ist der Finder so scheiße? Echt, der letzte Dreck. Keine Tabs, obwohl sie sich in allen Browsern inklusive Safari als Mittel zur Anzeige verschiedener Inhalte etabliert haben. Kopier- und Löschvorgänge werden in kleinen Fenstern angezeigt, man kann sie nicht pausieren (was gerade bei Netzlaufwerken und Cloud-Drives nützlich wäre) und komischerweise sind sie oftmals auch viel langsamer als der gleichwertige Befehl im Terminal. Ich meine – was macht der Finder denn sonst, als diese Befehle auszuführen?

Mac OS X ist scheiße. Nicht so scheiße wie Windows und benutzbarer als Linux. Aber scheiße. Und ein Betriebssystem, welches aufgrund von konzerninternen Entscheidungen etablierte Formate wie BluRay verweigert, darf sich nicht „fortschrittlich“ nennen.